Fleischfressende Pflanzen - Venusfliegenfalle - Karnivoren

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8.1 Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)

 

Einführung Venusfliegenfalle:

 

Die Venusfliegenfalle (manchmal auch nur als Fliegenfalle bezeichnet) ist wahrscheinlich die bekannteste Art der fleischfressenden Pflanzen (Karnivoren). Des Weiteren haben die meisten von euch bestimmt schon mindestens einmal eine Venusfliegenfalle beispielsweise in einem Baumarkt gesehen. Besonders, da man sobald man den Name fleischfressende Pflanzen hört meistens auch zuerst an die Venusfliegenfalle denkt. Der lateinische Name der Venusfliegenfalle ist Dionaea muscipula. Sie gehört zu den Sonnenataugewächsen. Das erste mal wurde die Pflanze im Jahre 1768 erwähnt.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Herkunft der Venusfliegenfalle die Pocosion-Moore, die Subtropen der USA, an der Ost Küste der USA in Nord und Süd Carolina sind.

Nahrung

Die nötigen Nährstoffe bezieht die Pflanze fast ausschließlich aus Insekten. Diese fängt die Venusfliegenfalle mit mit einer speziellgeformten Klappfalle. Zusätzlich wird die Beute durch einen Lockstoff angelockt. Des Weiteren färbt sich einerseits die Innenseite der Klappe durch Sonneneinstrahlung leuchtend rot, um eine Blüte zu simulieren, und andererseits wird zusätzlich eine Art Nektar gebildet.

Fangmechanismus

Auf der Falle angekommen, krabbeln die Insekten dann meisten auf der Falle herum und berühren dort zufällig die 3 kleinen Borsten. Diese sind Fühler auf jeder Fallen Innenseite. Sobald ein bestimmtes Reizpotential erreicht ist klappt die Falle innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde zu. Für die Beute gibt es jetzt meistens kein Entkommen mehr. Anschließend, sobald das Insekt in der Falle gefangen ist, versucht es sich durch Bewegung zu befreichen. Durch die Bewegung ziehen sich die Fallen noch mehr zusammen und Verdauungsenzyme werden ausgestoßen. Das heißt, dass die Bewegung der Beute der Venusfliegenfalle hilft diese zu verdauen.

Nachdem die Beute zersetzt ist, bzw die Nährstoffe herausgelöst wurden, öffnet die Pflanze Ihre Falle wieder nach ein paar Tagen. Übrig in der Falle bleibt meistens nur das “Sekelt” des Insekts, welches die Pflanze nicht verdauen kann.

 

Zusammengefasster Steckbrief über die Venusfliegenfalle:

 

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Venusfliegenfalle kaufen

Herkunft:

Pocosin-Mooren (North und South Carolina)

Standort:

 

Überwinterung (zuhause)/ Winterpause Venusfliegenfalle:

 

Wichtiges zur Venusfliegenfalle:

Im Sommer sollte die Pflanze in der direkten Sonne stehen, jedenfalls einen Teil des Tages. Dabei ist allerdings zu beachten, (vor allem für Terrarien) dass die Temperatur nicht über 35 Grad steigt und die Luftfeuchtigkeit bei 60-80 % liegt. D.h wenn nötig viel Wassersprühen. Des Weiteren sollten sie die Pflanze nicht düngen! Abgestorbene Fallen und Blätter sollten sie entfernen. Am besten gießen sie das Wasser immer in den Untertopf, um Schimmelbildung vorzubeugen. Zusätzlich sollten sie erst nachgießen, wenn das Wasser fast verbraucht ist. Weiter beachten sollten sie, dass sie für das Gießen nur Kalkarmes Wasser verwenden z.B Regenwasser oder Destiliertes. Weißtorf-Sandgemisch als Bodensubstrat benutzen.

Zucht der Venusfliegenfalle:

Die Venusfliegenfalle bildet meist im Frühjahr einen langen Stiel mit Samenkapseln aus in denen schwarze Samen sind. Die Pflanze ist nicht immer selbst-befruchtend. Alternativ kann versucht werden ein ganzes Fallenblatt (abgetrennt am Rhizom) als Ableger zu nutzen. Als Erde für die Venusfliegenfalle nutzt man am besten nährstoffarmen Torf.

Unsere Empfehlungen: Venusfliegenfalle kaufen
Samen einer Venusfliegenfalle kaufen

Venusfliegenfalle fängt Fliege

Vermehrungsbeispiel: Blattstecklinge

Die Fallen möglichst nicht absichtlich zum Zuklappen bringen, da diese nach ca 5. maligen Zuklappen anfangen abzusterben. Nach verdauter Beute öffnen sich die Fallen automatisch wieder.

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Venusfliegenfalle

Venusfliegenfalle schnappt zu. Quelle:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9d/Dionaea_muscipula_closing_trap_animation.gif

Besonderheiten der Venusfliegenfalle:

Fleischfressende Pflanzen (Kanivoren) sind in der Natur bezüglich ihres Standorts sehr empfindlich. Da sie auf die speziellen nährstoffarmen Umgebungen angepasst sind, auf denen sie gedeihen. Auch wenn man die Karnivoren zu hause kultivieren kann bleiben sie dennoch exotische Pflanzen, die ein paar besondere Ansprüche stellen. Siehe dazu weiter unten in unserem Steckbrief nach.

Im Laufe der Evolution hat die Venusfliegenfalle ein System im Wurzelbereich der Pflanze entwickelt, das es möglich macht, geschickt Wasser aus dem Boden aufzunehmen und ihr außerdem noch einen optimalen Halt verleiht. Die Hauptwurzel stirbt jedoch bereits nach der Keimung ab und macht so kleineren Ausläufern Platz, die faserig und fein sind. Diese Wurzeln liegen tief genug in der Erde, um bei der Zerstörung der Pflanze über der Erdoberfläche gleich wieder neu austreiben zu können. Weshalb die Pflanzen nach ihrer Winterruhe, obwohl man über der Erde nichts mehr sieht, wieder austreibt.

Die Wahl des optimalen Standorts in der eigenen Wohnung

Die Venusfliegenfalle benötigt für ein optimales Wachstum sehr viel Licht. Sehr gut geeignet sind dafür sonnige Fensterplätze, idealerweise Südlage, damit die Pflanze ganztägig viel Licht abbekommt. Dazu fühlt die Venusfliegenfalle sich wohl, wenn es warm ist. Die Temperaturen sollten zwischen 20° und 32° liegen. Passen sie jedoch auf die Temperatur auf, falls sie die Pflanze in einem Terrarium halten. Dort können die Temperaturen schnell mehr als 32° erreichen.

Wie bei allen Pflanzen ist die Wahl des richtigen Standorts mit ausschlaggebend für das Wohl der Pflanze. Da unser Wohnzimmer nicht der natürliche Standort der Pflanze ist, müssen wir nachhelfen und den Standort so ähnlich wie möglich an die natürlichen Bedingungen anpassen. Dabei gilt es besonders zu beachten:

Zusätzlich zur Licht und Sonnenversorung ist natürlich auch die Versorgung mit dem richtigen Wassers unentbährlich. Beim Wasser sollte vor allem beachtet werden: Zum Wässern sollte jedoch kein kalkhaltiges Leitungswasser verwendet werden. Destiliertes oder Regenwasser wird empfohlen.

Zu den optimalen Haltungsbedingungen gehört auch die richtige Luftfeuchtigkeit. Diese sollte zwischen 60% und 80%  im Raum liegen.

Als Bodensubstrat nährstoffarmen Torf wie beispielsweise ein Weißtorf – Sandgemsich verwenden. Der Torf vermeidet eine Überdüngung der Pflanze mit Nährstoffen und der Sand sorgt dafür, dass das Wasser schneller in die unteren Schichten fließt und somit die Pflanze vor Schimmelbildung im Bodenbereich schützt.

 

Blüten der Venusfliegenfalle

Die Beliebtheit und Berühmtheit der Venusfliegenfalle ist nicht nur ihrem ausergewöhnlichen Äußern zuzuschreiben, sodern auch Ihrer einzigartigen Blüte. Diese ist zwar nicht so prachtvoll wie bei vielen anderen Pflanzen, jedoch ist auch sie vorhanden und wir wollen ihr einen kleinen Absatz hier widmen. Die Blüter der Venusfliegenfalle sitzen auf auffallend ca. 40cm langen Stängeln. Auch hier ist die Tatsache, dass die Blüte die Pflanze soweit überragt, ein beachtliches Merkmal der Natur:

Würde die Blüte in Höhe der Fangblätter austreiben, wäre die Gefahr groß, dass bestäubte Insekten von den Fangblättern gefangen werden. Dann könnten diese aber nicht andere Pflanzen befruchten und so für die Vermehrung der Pflanze sorgen.

Die Blüten haben einen ungefähren Durchmesser von 3 cm und sind weiß.

Probleme bei der Pflege und Haltung

Auch bei der besten Pflage kann es zu Problemen kommen. Besonders bei Anfängern ist die Winterruhe problematisch. Schauen sie sich am besten das Video zur Winterruhe weiter oben an. Damit ihre Pflanze nicht eingeht, beachten sie unsere Pflegetipps oben im Steckbrief.

Hier folgen jetzt einige Tipps, bei unterschiedlichen Problemen:

Die größten Schäden zeigen sich durch zu viel Wasser und zu viel Kälte außerhalb der Winterruhe.

 

 

Venusfliegenfalle

Starter Set: Venusfliegenfalle, Sonnentau, Kannenpflanze, Fettkraut, Schlauchpflanze

 

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